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Das Legasthenietraining nach der AFS-Methode beinhaltet drei Bereiche:


1. Aufmerksamkeit
Legasthene Menschen können nur schwer die Aufmerksamkeit halten, wenn sie in Kontakt mit Symbolen (Buchstaben, Zahlen) kommen. Daher ist es wichtig, die Aufmerksamkeit zu trainieren.

  2. Funktion (Teilleistungen)
Lesen und Schreiben sind sehr komplexe Vorgänge, die viele Teilleistungen erfordern. Ist eine oder mehrere dieser Teilleistungen betroffen, wird es schwer für den legasthenen Menschen, die Basis unserer Kultur - das Lesen und Schreiben - zu erlernen. Daher wird im Training großer Wert auf die Arbeit an den Teilleistungen gelegt.

  Folgende Teilleistungen können betroffen sein:
optische Differenzierung (die Leistung, Gleiches und Ungleiches zu erkennen)
optisches Gedächtnis (die Leistung, Gesehenes zu behalten, abzuspeichern und bei Bedarf wiederzugeben)
optische Serialität (die Leistung, optische Eindrücke der Reihe nach ordnen zu können)
akustische Differenzierung (die Leistung, aus dem Gehörten bestimmte Wörter herauszuhören oder ähnlich klingende Wörter zu unterscheiden)
akustisches Gedächtnis (die Leistung, Gehörtes zu behalten, abzuspeichern und bei Bedarf wiederzugeben)
akustische Serialität (die Leistung, in einem Satz zu hören, welches Wort zuerst gesprochen wurde)
Raumwahrnehmung (die Leistung, das Raum- und Zeitgefüge, sowie Größen und Einheiten einzuschätzen)
Körperschema (die Leistung, den eigenen Körper - Rechts-Links-Unterscheidung - einzuschätzen)

Die Förderung erfolgt individuell in den Bereichen, in denen ein Defizit festgestellt wird.

3. Symptom (Arbeiten an der Rechtschreibung)
In diesem Teil vermittle ich den Kindern die Grundlagen der deutschen Sprache und Grammatik, natürlich unter der Berücksichtigung der ganz persönlichen Schwächen.